Die Ventos - The Second Life
Als Mitglied der amerikanischen Armee lernt Dena Montgomery eines gleich zu Beginn ihrer militärischen Ausbildung: die bedingungslose Loyalität gegenüber ihrem Land. Dass sie als übernatürliches Wesen in die gefährlichsten Kriegsgebiete dieser Erde geschickt wird, um dort widerwärtige Dämonen zu töten, hält sie lange Zeit für normal. Bis die Einsätze lebensbedrohlicher werden – selbst für jemanden wie sie. Um ihre eigene Haut zu retten, begeht Dena Hochverrat und wendet sich an die verbannte Königsfamilie, die im Exil eine Rebellion auf die Beine stellt - ohne zu ahnen, was das für Folgen haben wird. Sie muss Antworten auf drängende Fragen finden: Was war vor drei Jahren geschehen, als sie verwandelt wurde? Warum macht ihre Vorgesetzte Namarel nun Jagd auf sie? Mit einem Mal hängt das Überleben ihrer ganzen Spezies von der Antwort auf die einzig relevante Frage ab: Kann Dena dem Kronprinzen wirklich vertrauen, der ihr Leben von heute auf morgen aus den Fugen gerissen hat?
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Charaktere
Schauplätze
Hier ist ein kleiner Vorgeschmack
Leseprobe:
Prolog — Zane
Mit einem Mal wusste ich nicht mehr, was ich denken sollte. Was ich fühlen sollte. Mein Kopf war leer. Mein Herz stand still. Irgendetwas in mir veränderte sich schlagartig. Diese Wut, die ich seit 269 Jahren fühlte, wich einem neuen Gefühl, das ich schon einmal gespürt, es aber schon lange vergessen hatte.
Hoffnung.
Jess und Jules standen mir gegenüber und sahen betreten zu Boden. Melanie keuchte entsetzt und wandte sich haareraufend ab.
„Seit wann wisst ihr es?", fragte mein Vater an meiner statt, der an seinem großen Schreibtisch saß, von dem aus er als König der Ventos die Regierungsgeschäfte für die Übernatürliche Gemeinschaft erledigte.
Ich war nicht mehr fähig, auch nur einen Mucks von mir zu geben.
Jess war der Erste, der sich aus der angespannten Starre löste. „Seit etwa zwanzig Jahren."
Eigentlich hätte mich diese Aussage schwer treffen müssen. Doch dieses weiche, warme Gefühl der Hoffnung, das mich gerade einlullte, verhinderte sehr erfolgreich, dass ich auf einen der beiden Brüder losging. Meine Seelenverwandte würde mir das nie verzeihen, wenn ich ihnen etwas angetan hätte.

